Nach wechselnder Nutzung kaufte die Stadt Esens 1985 das Gebäude und richtete hier ein Museum ein, das 1990 eröffnet wurde. Bei den Renovierungsarbeiten wurde die Mikwe freigelegt und in die Ausstellung integriert.
Heute zeigen sechs Räume Exponate zum religiösen und alltäglichen Leben der jüdischen Gemeinde, zu Festen, Bräuchen sowie zu Verfolgung und Vernichtung während der NS-Zeit. Das Haus dient auch als Bildungsort für Schulklassen und Gruppen.